Schon als Jugendlicher schraubte er gern an Dingen herum, doch da ging es eher um das Auseinandernehmen. Heute genieße er die fröhlichen Gesichter, wenn er für jemanden etwas reparieren könne, sagt Richard Kunze. Er gehört zu den zwölf Reparateuren, die ab 2015 jeden zweiten Samstag im Monat ihre Tatkraft und ihr Fachwissen unentgeltlich zur Verfügung stellen, um aus Alt wieder Neu zu machen. Da gibt es die Fahrradbremse, die geölt werden muss, der CD-Player, der rauscht, oder die geliebte Tischdecke, die mit Hilfe einer fachkundigen Näherin gekürzt werden kann. „Unsere Erfolgs-Quote liegt über 95 Prozent“, sagt Stefan Block, einer der Organisatoren des Scharnebecker Repair-Cafés. Nicht schlecht! Und wer einmal warten muss, kann sich die Zeit mit Kaffee und Kuchen verkürzen.