Nur 34 Tage nach Eröffnung des Elbeseitenkanals zwischen Lüneburger Hafen und der Elbe geschah im Juli 1976 das Unfassbare: Der Kanal brach. Dabei legte er nicht nur Schiffe aufs Trockene, sondern überflutete auch einen beträchtlichen Teil des Lüneburger Stadtgebiets im Bereich Moorfeld, Ebensberg, Kloster Lüne und Bockelmannstraße. Schaulustige, aber auch zahlreiche Helfer, blieben nicht lange fern. Günter Hauschildt, der als Ingenieur am Bau des Elbeseitenkanals beteiligt war, erinnert sich.