„Den kenne ich doch“, dürfte mancher Lüneburger gedacht haben. Gregor Gysi, Linken-Urgestein und brillanter Redner, hat sich gestern die alte Salzstadt von seinem Lüneburger Parteikollegen Rainer Petroll zeigen lassen. Gysi gefiel vor allem die Altstadt. Und natürlich auch der Platz Am Sande – allerdings mit einer Einschränkung. „Die Kirchturm ist leider nicht so schief wie in Pisa“, meinte der Politiker mit geradem Blick auf die Johanniskirche. „Sonst wären hier wohl noch mehr Touristen.“ Anschließend nahm er sich noch Zeit für ein Interview mit LZ-Politik-Chef Werner Kolbe, bevor es am Abend in Richtung Ritterakademie ging. Dort diskutierte er mit Schülern des Gymnasiums Lüneburger Heide. wko