Im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde haben die kommunalen Arbeitgeber den Beschäftigten im öffentlichen Dienst in der vergangenen Woche ein Angebot vorgelegt. 3,5 Prozent mehr Lohn schrittweise über drei Jahre sollen Beschäftigte erhalten, außerdem soll es noch in diesem Jahr eine Corona-Sonderzahlung in Höhe von 300 Euro für alle geben. Doch Ruhe ist damit nicht auf Lüneburgs Straßen eingekehrt: Laut Polizei haben rund 450 Verdi-Mitglieder ihren Forderungen gestern noch einmal Nachdruck verliehen. Sie wollen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro mehr. Das vorgelegte Angebot betiteln sie als „Frechheit“, die den Erwartungen nicht im geringsten entspreche.
„Es fällt mir schwer, überhaupt von einem Angebot zu reden“, vernichtete Detlef Ahting, Verdi-Landesbezirksleiter Niedersachsen-Bremen, den Vorschlag der Arbeitgeber.